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Dialog der Kulturen
1. Podiumsdiskussion "Die Aufgabe von Kultur und Religionen auf dem Weg zu einer friedlichen Koexistenz"
2. Kulturfest Mitwirkende aus verschiedenen Ländern präsentieren ein vielfältiges, buntes Programm
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Sonntag - 8. September - 2002 Einlass ab 12.30 Uhr, Beginn 13.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr Eintritt € 3,- ermäßigt € 2,-
Audimax - Universität Hamburg Von Melle Park 4 (keine Veranstaltung der Universität)
Anfahrt - S-Bahn bis Dammtor, U-Bahn bis Hallerstraße oder Stephansplatz, Bus 4/5/115
Es
lässt sich nicht leugnen, dass wir Menschen eine grausame Seite haben - die Welt voll von Konkurrenzkampf, Krieg und Neid. Aber wir haben auch eine andere Seite - den Wunsch nach einem reicheren, schöneren und helleren Leben. Das
Zusammenspiel dieser zwei Tendenzen ist die Geschichte der menschlichen Spezies.
Deshalb sind Kunst und Kultur so entscheidend wichtig: Sie fördern unsere
bessere Seite, helfen uns, ein Leben von wahrer Erfüllung zu genießen, und sie
nähren das Gute in uns, den Wunsch, diese Welt zu einem Paradies zu machen. Dies
ist der beste Weg, den man als Mensch beschreiten kann, und genau das
unterscheidet uns von den anderen Lebewesen.
Spätestens seit dem 11.September ist vielen Menschen bewusst geworden, dass jeder Einzelne von uns nicht nur gesellschaftliche und politische Zusammenhänge begreifen, sondern auch die Bereitschaft entwickeln muss, mit anderen Kulturen in Dialog zu treten, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Aus diesem Grunde möchten wir Vertreter von Kultur, Gesellschaft und Religionen zusammenbringen, um über dieses Thema zu sprechen. Überall
scheint die Gewalt auf dem Vormarsch zu sein. Die Solidarität der Menschen, die
sich auf allen Seiten nach Frieden sehnen, muss gestärkt werden. Wir sind davon überzeugt, dass die Kultur die Kraft hat, Unterschiede überwinden zu helfen, und dass sie - wie keine andere Errungenschaft der Menschheit – dazu beitragen kann, unsere gemeinsame Basis als Mensch wieder zu entdecken und neu zu beleben. Wir möchten die Vielfalt der Kulturen feiern und das Gemeinsame und Verbindende dabei erkennen. Von diesem Fest soll die Ermutigung ausgehen, dass es sich lohnt, den Kampf für die Menschlichkeit und gegen die zerstörerischen Tendenzen unserer Zeit gemeinsam aufzunehmen.
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
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