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Dokumentation des Vortrages (klick) Website des Transcend Peace and Art Network von Dr. Urbain: http://www.succ.soka.ac.jp/~our/TAP.html Als wichtigstes Studienprojekt bezeichnet Dr. Olivier Urbain die Untersuchung der Beziehungen zwischen Kunst und Frieden, wobei er den Begriff Kunst nicht auf Malerei in Museen und Galerien beschränkt wissen will. Gemeint ist jedes literarische oder filmische Werk, Kunsthandwerk, darstellende und jede andere Form von Kunst. Unter Frieden versteht er in diesem Zusammenhang die ‚kreative und gewaltlose Transformation von Konflikten und Widersprüchen auf fünf unterschiedlichen Ebenen: Persönlich, in Beziehungen, im Verhältnis zur Gesellschaft, zur Umwelt und zum Universum.‘ Durch
seine enge persönliche Beziehung zum Jazz liegt für Dr. Urbain eine intensive
Betrachtung der Beziehungen zwischen Jazzmusik und sozialer Gerechtigkeit nahe.
Hier stößt er nicht nur auf die Tatsache, dass die Ursprünge des Jazz, wie
die Ursprünge dessen, was wir heute als „schwarze Musik“ bezeichnen, in den
Gräueln der Versklavung zehntausender Menschen zu finden sind. Im Verlauf der
Geschichte war Jazz immer von zwei Phänomenen begleitet: Er wurde von Jazzern
als Ermutigung zur Freiheit und von Diktatoren als Bedrohung ihres Machterlebens
empfunden. In einem „Konferenz-Konzert“ wird Dr. Urbain auf die verschiedenen Ebenen der Beziehungen zwischen Jazzmusik und Fragen der sozialen Gerechtigkeit eingehen. Für jeden Entwicklungsschritt soll ein musikalisches Beispiel, für jede Theorie ein praktisches Hörerlebnis gegeben werden.
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