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KULTUREN-ROLLE

Filme im Audimax

11. und 12. September

Karnveval der Kulturen

 

 

Programm als PDF - 753 kb - öffnet neues Fenster -

 

Info zu PDF-Datein

 

PROGRAMM: 

Samstag, 11.09.2004

14.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

"Flüchtlinge und Menschenrechte"

Doku, UNHCR - 1998

8 min

Nr. 9

„Der erste Blick“

Spielfilm von Christof  Rupprecht

40 min

Nr. 5

15.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

Guben im Herbst

D- 1996

10 min

Nr. 11

Wer Gewalt sät ...

Von Brandstiftern und Biedermännern

BRD 1993

43 min

Nr. 16

"Dienstag - Gewalt in der U-Bahn"

HR, Doku, Bundesrepublik Deutschland 1994

17 min

Nr. 6

 

16.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

Orient

Dokumentarfilm – D 1996

9 min

Nr. 14

"Schwarzfahrer"

von Pepe Danquart - BRD 1992

12 min

Nr. 15

Another Way Of Seeing Things

USA/Japan/Türkei 2003 - Regie: Cory Taylor

 

ausgzeichnet beim

Tiburon- Festival - Californien

 

 -Bericht über - Auszeichnung

 

22 min

Nr. 1

17.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

COMON SAVA

Kurzfilm von Adrian Alecu

15 min

Nr. 4

Ekalaka

Doku von Timo Schierhorn

14 Min

Nr. 7

Elipse

Kurzfilm von Martin Katz 2003

11 min

Nr. 8

Samstag, 18.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

Wo die Trommel spricht -

audiovisueller Vortrag

von Hans Jörg Heinrich

danach ab 20.10 Ibro Konate und Anta Live auf der Bühne Terra La Mao

 

vorher:

Comme un Ambassadeur de son Peuple
Videofilm über Rapmusiker im Senegal
6´10 min. Senegal/Deutschland 03-04

von Hans Jörg Heinrich

 

80 min

 

 

 

 

 

 

6´10 min.

Nr.17

Sonntag, 12.09.2004

14.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

Jeden Tag eine gute Tat

Kurzfilm von Mette Bartholin

8 min

Nr. 12

Anruf nach Afrika

Lucaz Rozcak, Kurzfilm 2002

20 min

Nr. 2

Fremde Heimat

Dario Aguirre, Doku - 2002

25 min

Nr. 10

15.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

Balance
Trickfilm von Christian und Wolfgang Lauenstein, D – 1989

 

8 min

Nr. 3

Another Way Of Seeing Things

USA/Japan/Türkei 2003 - Regie: Cory Taylor

 

ausgzeichnet beim

Tiburon- Festival - Californien -

 

Bericht über - Auszeichnung

 

22 min

Nr. 1

16.00 Uhr

Titel

Länge

Kurzbeschreibung

Karneval in Santiago de Cuba

Dokumentarfilm von Klaus Westermann und Fritz Busse – 2003

danach – kubanische Karnevalsmusik mit Comparsa – Bühne Terra La Mao

 

Beschreibung als PDF

 

Fotos aus dem Film

 

60 min

Nr. 13

Die Filmemacher werden bei der Vorführung auch anwesend sein.

 

FILME - KURZBESCHREIBUNGEN

1.   

Sa. 11.09. - 15.00 Uhr

So. 12.09. - 15.00 Uhr

 

ausgzeichnet beim

Tiburon- Festival - Californien -

 

Bericht über - Auszeichnung

 

Another Way Of Seeing Things USA/Japan/Türkei 2003 - Regie: Cory Taylor

22 min
 
Der preisgekrönte Film soll im Mittelpunkt der Beiträge stehen. Er zeigt den Geist des Respekts gegenüber 
anderen Kulturen und basiert auf dem gleichnamigen Essay des buddhistischen Autoren und Friedensaktivisten 
Daisaku Ikeda, den er infolge der Terroranschläge vom 11.09 verfasst hatte. An die unvoreingenommene und 
einfühlsame Sichtweise des bekannten Britischen Historikers Arnold Toynbee im Griechisch-Türkischen Krieg
wird erinnert und auf die Gefahr des Annehmens stereotypischer Sichtweisen hingewiesen, wie sie gerade 
heute wieder verstärkt durch die Massenmedien erzeugt werden.
Sprache: Englisch
zurück - Programm

2.

So. 12.09. – 14.00 Uhr

Anruf nach Afrika

Lucaz Rozcak, Kurzfilm 2002

20 min

Der Kleiner Marvin bekommt von seinem Opa bei der Ausländerbehörde den Auftrag, seine Mutter in Afrika
anzurufen. In den verschiedene Versuchen, dies zu realisieren wird er mit Situationen konfrontiert, in denen 
der das Überleben durch die Hilfe von anderen lernt. 
Sprache: Deutsch
zurück - Programm

3.

So. 12.09. – 15.00 Uhr

Balance
Trickfilm von Christian und Wolfgang Lauenstein,

D - 1989

8 min

Fünf Figuren auf einer schwebenden Plattform. Jeder weiß: Nur wenn sich alle gleichmäßig verteilen, bleibt das
Gleichgewicht erhalten. Erhielt den Oscar als bester Animationsfilm 1990
zurück - Programm

4.

Sa. 11.09. – 17.00 Uhr

COMON SAVA

Kurzfilm von Adrian Alecu

15 min

COMON SAVA ist eine morphologische Konstruktion.
Eine Frau ist auf der Suche. Dabei trifft sie fünfmal ein und denselben Mann, der aber jedes Mal in 
unterschiedlichen Rollen erscheint. Die geistigen Zustände der Frau finden durch diese Begegnungen ihren 
Ausdruck. Sprache: Deutsch
zurück - Programm

5.  

Sa. 11.09. – 14.00 Uhr

„Der erste Blick“

Spielfilm von Christof  Rupprecht

40 min

Oskar wohnt in einer Jugendwohnung zusammen mit anderen minderjährigen Flüchtlingen. Der Name ist nicht 
sein ursprünglicher, sondern nur ein Versuch, sich mit den Lebensverhältnissen in Deutschland zu arrangieren. 
Kontakte außerhalb der Mulit-Kulti-WG hat er kaum. Seine Motivation welche aufzubauen ist gering: die 
Abschiebung abzuwenden steht im Mittelpunkt. Ali, sein Mitbewohner aus Afghanistan, hat ein anderes 
Temperament: Seine Zuversicht ist nicht zu bremsen. Er ist Analphabet – was für ihn kein Grund ist, aufs 
Chatten zu verzichten. Oskar kann ja für ihn tippen, bis Ali was Besseres vor hat. Auf der durch mediale 
Fallstricke erschwerten Suche nach dem anderen Menschen jenseits des Worldwideweb, ergibt sich eine 
Geschichte voller interkultureller Missgeschicke.
Unter der Regie von Medienpädagoge Christof  Rupprecht entstand ein Dokumentarspiel aus biographischem 
Material junger Flüchtlinge, die in Jugendwohnungen des Diakonischen Werkes Blankenese leben. 
Sprache: Deutsch
zurück - Programm

6.  

Sa. 11.09. – 15.00 Uhr

"Dienstag - Gewalt in der U-Bahn"

HR, Doku, Bundesrepublik Deutschland 1994

17 min

Eine U-Bahn in Frankfurt: Zwei junge Männer in Skin-Montur belästigen während der Fahrt einen jungen Farbigen. 
Wie werden sich die übrigen Fahrgäste verhalten? Eine versteckte Kamera beobachtet ihre Reaktionen und hält 
diese minutiös im Zuge der gestellten Szene fest. Ein kleiner Film zum Thema Zivilcourage, der zeigt, wie schwer, 
aber auch wie notwendig es ist, die eigenen Ideale von Mitmenschlichkeit in die Praxis umzusetzen. 
Sprache: Deutsch
zurück - Programm

7.  

Sa. 11.09. – 17.00 Uhr

Ekalaka

Doku von Timo Schierhorn

14 Min

Eine Dokumentation über den einjährigen Aufenthalt eines deutschen Schülers in einer Kleinstadt irgendwo 
im mittleren Westen der USA. Videobriefe des Jungen an die daheim gebliebene Familie werden kombiniert mit 
den auf Diktiergerät gesprochenen Antworten seines Großvaters. Auf der Suche nach der Freiheit Amerikas landet 
er bei sich selbst, an einem Wendepunkt zwischen irgendwo und nirgendwo: Ekalaka. Sprache: Deutsch
zurück - Programm

8.   

Sa. 11.09. – 17.00 Uhr

Elipse

Kurzfilm von Martin Katz 2003

11 min

Zwei Jungs laufen in eine Stadt. Riesige Gebäude doch sie scheinen leer zu sein. Es wirkt wie Erinnerungsmomente.
Die Sprachlosigkeit im Film beschreibt eine Atmosphäre, die das Fremd sein zeigt. Für dieses Gefühl muss man 
kein Fremder sein – auch Einheimliche fühlen es. Die Jugend als ein Fremdgefühl…
zurück - Programm

9.  

Sa. 11.09. – 14.00 Uhr

"Flüchtlinge und Menschenrechte"

Doku, UNHCR - 1998

8 min

Der Film beschäftigt sich mit der Frage der Menschenrechte aus der Flüchtlingsperspektive. Bilder aus der 
ganzen Welt machen uns bewusst, welche Rechte wir genießen, aber bisweilen als selbstverständlich ansehen: 
Das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit.
Sprache: Deutsch
zurück - Programm

10.   

So. 12.09. – 14.00 Uhr

Fremde Heimat

Dario Aguirre, Doku - 2002

25 min

Nach zwei Jahren Aufenthalt in Deutschland, machte Dario Aguirre einen Film über das Fremd-Sein in dem 
eigenen Heimatland. Nach zwei Jahren ohne Kontakt mit seiner Kultur, läuft er durch die Strassen in Ambatos 
(Ecuador) zu den Orten, die einst zu seinem Alltag gehörten. Dort interviewt er Menschen auf der Strasse, die 
nie weg waren und sich immer noch an den gleichen Plätzen aufhalten. Eine atmosphärische Metapher über 
das Fremd-Werden in der eigenen Heimat.
Sprache: Deutsch
zurück - Programm

11.   

Sa. 11.09. – 15.00 Uhr

Guben im Herbst

D- 1996

10 min

Das brandenburgische Guben ist durch die Neiße vom polnischen Gubin getrennt. Daß aus räumlicher Nähe 
nicht notwendigerweise Kenntnisse über bzw. Verständnis für die Nachbarn erwachsen muss, offenbart ein 
Interview mit drei Jugendlichen aus Guben: ein Gemisch aus Unkenntnis, Ängsten und Vorurteilen. Gewalt 
gilt als selbstverständliches Mittel der Problemlösung. Die Jugendlichen sind nach ihren eigenen Aussagen 
bereit, Gewalt auch selbst auszuüben. Sprache: Deutsch
zurück - Programm

12.   

So. 12.09. – 14.00 Uhr

"Jeden Tag eine gute Tat"

von Mette Bartholin

8 min

 
Sprache: Deutsch mit Untertiteln in Englisch
zurück - Programm

13.   

So. 12.09. – 16.00 Uhr

Karneval in Santiago de Cuba

Dokumentarfilm von Klaus Westermann und Fritz Busse, 2004

 

Beschreibung als PDF

 

Fotos aus dem Film

60 min

Dieser Film zeigt Cuba von seiner ganz anderen Seite. Der Karneval in Santiago de Cuba ist das Großereignis 
in der Stadt. Kein Luxus wie in Rio, die Congas und heiße karibische Rhythmen prägen diesen Karneval mit 
Herz. Die Conga von San Pedrito, die Vorbereitung auf den Wettkampf der besten Gruppen bis hin zum großen 
Finale, dem Jurado, wird begleitet. Gezeigt wird der Karneval, der von den einfachen Leuten gefeiert wird, denen 
nichts außer ein Gefühl für Musik in die Wiege gelegt wurde. Sprache Deutsch + Spanisch (mit deutschen Untertiteln)
zurück - Programm

14.   

Sa. 11.09. – 16.00 Uhr

Orient

Dokumentarfilm – D 1996

9 min

"Was fällt Ihnen zu Orient ein?" Sehr unterschiedlich sind die Antworten bei Interviews auf der Straße: 
Bauchtanz, Harem, arabische Nächte..., aber auch Wildheit, Despotismus, religiöse Intoleranz. Das Orientbild 
in Europa unterlag mehrfach einem tief greifenden Wandel. Auch die heutigen Berichte über die islamische Welt - 
im Orient herrscht eine fanatische und chaotische gesellschaftliche Wirklichkeit - stellen nur wieder die 
Verabsolutierung eines Teilaspekts orientalischer Wirklichkeit dar.
Sprache: Deutsch
zurück - Programm

15.   

Sa. 11.09. – 16.00 Uhr

"Schwarzfahrer"

von Pepe Danquart

BRD 1992

12 min

Schwarz/weiß ist der Kurzspielfilm von Pepe Danquart, genauso wie die Hauptpersonen und das Thema: 
In der Straßenbahn sitzt eine ältere Dame neben einem Mann schwarzer Hautfarbe, Anlass für sie, ihn mit 
einer geballten Ladung gängiger Vorurteile gegenüber Asylbewerbern zu überschütten. Die umsitzenden 
Fahrgäste bleiben passiv, ebenso das Opfer, das ihre Anwürfe unbewegten Gesichts über sich ergehen lässt
bis... eine Fahrkartenkontrolle stattfindet. Am Ende wird sich zeigen, wer das "schwarze Schaf" ist. 
Schwarzfahrer ist ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklich stimmender Film zum Thema Ausländerfeindlichkeit,
der mehrfach auf Festivals ausgezeichnet wurde und 1994 den "Oscar" für den besten Kurzfilm erhielt. Sprache: Deutsch
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16.   

So. 11.09. – 15.00 Uhr

Wer Gewalt sät ...

Von Brandstiftern und Biedermännern

BRD 1993

43 min

Die Dokumentation von Gert Monheim zeigt auf, wie Politiker (und Medien) durch monatelange Diskussion über 
"Asylmissbrauch" die Rostocker Ereignisse nicht nur herbeigeführt haben, sondern für ihre politische Option
auszunutzen wussten.
Diese Dokumentation zeitgt die politischen Hintergründe der Rostocker Pogrome, die auch jenseits der 
Ereignisse von 1992 aktuell sind. 
Sprache: Deutsch
zurück - Programm

17.   

Sa.

18.00 Uhr

danach ab 20.10 Ibro Konate und Anta Live auf der Bühne Terra La Mao

 

Wo die Trommel spricht 

audiovisueller Vortrag

Von Hans Jörg Heinrich

 

vorher:

Comme un Ambassadeur de son Peuple
Videofilm über Rapmusiker im Senegal
6´10 min. Senegal/Deutschland 03-04

von Hans Jörg Heinrich

 

 

80 min

Wo die Trommel 
    spricht 
Eine Reise zu den Wurzeln der traditionellen Musik der Malinke in Guinea.
Westafrika. Sie beginnt in Conakry, wo Ibro Konate und eine junge Musik- und Tanzgruppe beobachtet werden, 
und setzt sich fort auf der Fahrt nach Norden mit Mansa Camio, der mir sein Dorf zeigt, seine Musik- und 
Tanzgruppe vorführt und mich mit anderen Musikern zu einem Initiationsfest mitnimmt. 
Der Vortrag richtet sich an ein interessiertes Publikum, das traditionelle Musik, Tanz und deren Einbindung 
in die traditionellen Feste der Malinke kennen lernen möchte.
Musiker, Tänzer, Ethnologen und alle, die an traditioneller afrikanischer Kultur interessiert sind, werden sich 
an den Bildern und der Musik begeistern.
Nach einer kurzen Einführung über das Land und meinen Aktivitäten in Guinea zeige ich etwa 80 Minuten 
Videomaterial. Dabei zeige ich längere Sequenzen, um Entwicklungen und Prozesse der Musik und der 
Tänze verfolgen zu können. 
Das Besondere dabei ist, dass die Zuschauer sich der Kraft der Bilder von Musik und Tanz, von Proben und 
Festen hingeben können. Sie werden mitgenommen zu den Orten des Geschehens. Es gibt keine schnellen 
Schnitte und Szenenwechsel, sondern  ich zeige längere Passagen über Musik, Tänze und Feste, sodass die 
Zuschauer selbst beobachten, urteilen vergleichen und bei Bedarf anschließend darüber diskutieren können. 
Sprache: Deutsch

Comme un Ambassadeur de son Peuple
Senegals Rapper sind die angesagtesten Gruppen Afrikas. 

Positive Black Soul, die älteste Gruppe, rappen seit 1988 und bereisten den ganzen afrikanischen Kontinent, 
Mitteleuropa und die USA. Pee Froiss feierte 2003 in Dakar ihr 10-jähriges Bestehen. Daara J bekamen im Februar 04 
den ersten Preis der BBC Radio 3 in der Sparte Weltmusik und die erste Frauenrapgruppe Afrikas, ALIF, 
tourte schon das zweite Mal durch Mitteleuropa.
In Interviews und Konzertmitschnitten zeigt der Film die konsequente Einstellung der Rapper in ihrer engagierten 
Haltung zu Missständen in ihrem Land. Sie imitieren nicht den amerikanischen Gangsterrap, sondern ihre 
Themen sind Arbeitslosigkeit, Korruption, Prostitution und die Ignoranz der westlichen Welt gegenüber den 
Problemen Afrikas. Somit haben die Rapper mit ihrer Musik wesentlich zum Regimewechsel im Senegal mit beigetragen.
Sie rappen in Schulen, in Jugendzentren, auf Festivals, touren durch Europa. Noch werden sie in Deutschland 
viel zu wenig wahrgenommen. Doch füllen sie auf den angesagten Sommerfestivals und in Musikclubs schon die Plätze.
 
zurück - Programm

 

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